Sunday, 20 May 2012

Coromandel, (vorerst) letzter Streich

Keine Angst, noch war unser Coromandel Abenteuer nicht beendet. Die Schönheiten der Ostküste lagen noch vor uns. Unser erster Stopp galt der sogenannten Kathedralen-höhle, oder auch Cathedral Cove, welche sich wenige Kilometer nördlich vom Ort Hahei befindet. Das Küstengestein besteht hier vornehmlich aus hellem weichen Kalksandstein. Das kraftvoll tosende Meer tut hier sein übriges, um dem Küstenverlauf seinen Willen aufzudrücken respektive sich einzuschneiden und auszuspülen. Die Kathedrale verbindet zwei traumhafte Buchten, in der zahlreiche Badegäste, Wanderer und Surfer touristische Zerstreuung suchen und finden. Somit war es durchaus schon eine Herausforderung einen geeigneten Parkplatz zu finden. Ein 30ig minütiger, gut ausgestatteter Wanderweg führt den unendlichen Pilgerstrom zum Ort des Geschehens. Das Wetter war traumhaft, die Wellen für neuseeländische Verhältnisse sehr hoch und die Laune ausgezeichnet. Wir genossen den Anblick bis unsere Füße wie von Zauberhand ganz von Sand eingeschlossen waren. In letzter Minute befreiten wir uns und machten uns auf den Weg nach Hot Water Beach. Dabei warfen wir noch einen Abschiedsblick auf die Strände von Hahei. Hot Water Beach ist ein Beweis für den vulkanischen Ursprung der Halbinsel. Der vorinformierte Tourist besucht die Gegend nur mit einer Schaufel, um den Schaufelausleihgebühren vor Ort zu entgehen. Am Strand von Hot Water Beach tritt an einigen Stellen, wie es der Name selbst schon sagt, Wasser mit 64°C aus. Man buddelt dann Löcher im Sand und kann ein heißes Bad nehmen. Man sollte allerdings auch wissen, dass diese Stellen nur bei Ebbe zugänglich sind und als wir da waren, war die Flut im vollen Gange. Dennoch konnte man einige beim erfolglosen buddeln entdecken. Auch hier gab es phantastische Wellen zu beobachten. Die letzte Nacht verbrachten wir auf einem DOC (Department of Conservation) Campingplatz, welche sich in der Regel durch ihre tollen Standorte, zugleich aber auch durch bestechende Einfachheit, auszeichnen. Da es beim Zeltaufbau schon etwas duster war, bemerkten wir die Nähe zur Toilette leider erst etwas später. Der Wind meinte es aber zumeist gut mit uns. Am Morgen war dann Ostereiersuche im Wald angesagt. Die Trefferquote war auch recht gut. Lediglich ein Ei blieb verschollen und schmachtet vermutlich heute noch in seinem Versteck. Der Abwechslung halber fuhren wir über Tauranga zurück in unsere Hawke's Bay. Seitdem hat sich auch wieder einiges ereignet. So schmiss Ixi ihre Geburtstagsparty und Sassi besuchte einen Schulball. Die Nächte sind schon recht kalt, aber die Tage werden immer wieder sonnig und warm. Ein paar Fotos vom Ball wird es dann beim nächsten Mal geben. Also bleibt gespannt. Eure HanneBergers

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