Wednesday, 25 November 2009

Verkehr


Im letzten Posting hatte ich Euch ja etwas zum Thema Verkehr versprochen. Damit meine ich natürlich den Straßenverkehr. In Neuseeland ist dank der historischen Beziehung zu England/Großbritannien ja bekanntlich Linksverkehr. Aber Linksverkehr ist nicht gleich Linksverkehr. Das wurde mir neulich in einem Gespräch mit sehr netten Zeitgenossen, eingewandert aus Südafrika, bald klar. Es gibt selbst Unterschiede zu UK und ein Beispiel dazu ist die folgende Vorfahrtsregel, die recht gewöhnungsbedürftig ist. Diese Regel ist noch gar nicht so alt, wird aber reichlich diskutiert.
Auf dem Bild rechts seht ihr ein grünes und ein rotes Auto. Beide wollen in die gleiche (untergeordnete) Straße einbiegen. Wer hat Vorfahrt?
Richtig, das grüne Auto, sonst hätte ich das Thema ja gar nicht aufgegriffen. Das ist insbesondere dann komisch, wenn es sich um eine breite geteilte Straße handelt, so wie im Bild. Wenn dann noch das orange-farbene Auto auftaucht, dann muss natürlich der grüne warten und der rote muss am besten immer ein Auge im Rückspiegel haben, damit er sieht, ob er nun warten soll, oder nicht. Ich sage nur: "Strange!"



Am Montag hatte Holger sein letztes Spiel für diese Saison im Volleyball. Es geht erst im Januar wieder weiter. Wie gesagt, man bereitet sich hier schon voll und ganz auf Weihnachten vor. Er schimpft immer über die Netzhöhe. Da mit gemischten Mannschaften gespielt wird, ist es deutlich niedriger, als er das gewohnt ist. Auch gibt es weitere Ausnahmeregeln, wie z.B., dass der erste Ball, der übers Netz kommt, nicht geschlagen werden darf. Aber damit wird er schon fertigwerden. Wie heißt es so schön: "Andere Länder, andere T- nein Sitten!".



Mit der Hallendeckenhöhe ist er wohl ganz zufrieden. Aber seht selbst. Hier links mal zwei Eindrücke von außen.


Am Wochenende will er sich schon wieder verkrümeln und in Sachen Amateurfunk unterwegs sein. Die Funker unter Euch wissen auf jeden Fall warum.
Vielleicht finden wir ja noch Ixi's Fahrradhelm und wir können eine schöne Radtour unternehmen. Hier ist für die Radfahrer strenge Helmpflicht und ich habe auch noch keinen ohne Helm gesehen. Daher hieß es letztes Wochende auch für mich sich einen Helm anschaffen gehen. Die Preise dafür gehen hier bei 50NZD los (nach oben wie immer offen), was aus meiner Sicht ok ist, denn er sieht recht cool aus. ;-)
Übrigens gibt es hier so gut wie keine Fahrräder mit Schutzblechen. In dem riesigen Laden (und auch sonst auf den Straßen), konnten wir nur ein einziges entdecken. Da fallen unsere bestimmt auf.

Noch eine abschließende Bemerkung zum Linksverkehr. Da Samoa ja mal deutschen Einflüssen ausgesetzt war, gab es bis dato dort auch folgerichtig Rechtsverkehr. Dieser ist vor kurzem (noch vor dem Tsunami - glaube ich) nun auch in Linksverkehr umgewandelt worden. Tja, ist eben doch schon lange her mit dem deutschen Einfluss.

Das nächste Mal zeige ich Euch noch ein paar Bilder vom Sportfest. Ansonsten verbleibe ich mit lieben Grüßen an alle in alter Frische
Eure Pythia on behalf of the whole HanneBerger family

2 comments:

  1. Zur Sporthalle muss man anmerken, dass der Name ARENA eher passt. Hier wird auf 7 (in Worten: SIEBEN) Feldern gleichzeitig Volleyball gespielt, Die Innenhoehe der Halle betraegt sicher 8-10m. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Ball an die Decke ging. Die Netzhoehe liegt bei geschaetzten 2,20m. Man kann also im Stehen blocken.
    Gruss Holger

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  2. Ist sicher imposant... Na Hauptsache es macht Spass!
    Wir hören uns sicher im WWDX. Die Jessener haben sich gestern erst gemeldet. Inzwischen habe ich meine sieben Sachen nach Bugk geschafft und werde 40m Monoband mitmachen...
    Gruß - Uwe

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